Pressemitteilungen

Offener Campus in Weißensee

Kunst, Design – Projektergebnisse und Experimente

Lust auf einen Ausflug nach Weißensee? Am Samstag und Sonntag, den 14. und 15. Juli 2018 öffnet die weißensee kunsthochschule berlin ihre Türen. Einblicke in die studentische Produktion der Design- und Freie Kunst-Fachrichtungen zeigen Ergebnisse, Projekte, Kooperations- und Forschungsvorhaben des gesamten Studienjahres 2017/18. Zudem präsentieren sich die *foundationClass für und mit Geflüchteten, die Weiterbildungsstudiengänge und die Werkstätten in Weißensee. An zwei weiteren Orten zeigen Studierende Abschlussarbeiten der Freien Kunst und der Visuellen Kommunikation.

weißensee kunsthochschule berlin
Rundgang – Tage der offenen Tür 2018:
Sonnabend, 14. und Sonntag, 15. Juli 2018, jeweils von 12-20 Uhr
Ort: weißensee kunsthochschule berlin, Bühringstraße 20, D-13086 Berlin
Website: www.kh-berlin.de

Weitere Ausstellungsorte / Termine

DEFYING CURRENTS – Abschlussausstellung Bildhauerei, Malerei:
THE SHELF by PANDION
Prinzenstraße 89/90, 10969 BERLIN:
14. Juli - 22. Juli 2018, 12-20 Uhr
Eröffnung am Freitag, den 13. Juli um 19 Uhr
Finissage am Sonntag, den 22. Juli um 16 Uhr

Abschlussausstellung Visuelle Kommunikation:
MA- und BA-Arbeiten, Meisterschüler_innen
Direktorenhaus
Am Krögel 2, 10179 Berlin
12.–19. Juli 2016, täglich 12–20 Uhr
Eröffnung am Mittwoch, den 11. Juli um 19 Uhr


Rektorin wiedergewählt - Dritte Amtszeit für Leonie Baumann

Die Rektorin der weißensee kunsthochschule berlin Leonie Baumann wurde einstimmig (bei wenigen Enthaltungen) vom Erweiterten Akademischen Senat wieder gewählt und wird ab April 2019, vorbehaltlich der Zustimmung des Wissenschaftssenators, in ihre dritte Amtszeit starten.

Leonie Baumann leitet die Kunsthochschule seit 2011. In dieser Zeit hat es einen Generationenwechsel gegeben, bei dem die Hälfte aller Professuren neu besetzt worden ist. »Ich freue mich sehr, dass die weißensee kunsthochschule berlin ihr selbstgestecktes Ziel der ausgeglichenen Geschlechterparität bei den Professuren erreicht hat.« Bemerkenswert seien darüber hinaus die erfolgreichen Forschungsaktivitäten u.a. auch in der Zusammenarbeit mit dem Exzellenzcluster an der Humboldt Universität »Bild.Wissen.Gestaltung«. »Die Bedeutung von Kunst und Design für die Bearbeitung von Fragestellungen und Lösung von gesellschaftlichen Problemen wird exemplarisch verhandelt. Zukünftig wird es mehr denn je um transdisziplinäre Strategien gehen, zu denen die Kunsthochschule grundlegende Expertise beizutragen hat.«

Auch die Unterstützung der jungen Absolvent_innen konnte in den letzten Jahren substanziell intensiviert werden. Die ersten Atelierplätze werden vom 1. Juli an mit Unterstützung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa zur Verfügung gestellt. Auch umfangreiche Lehrangebote sowie Mentoringprogramme erleichtern den Übergang in die Praxis nach der Ausbildung. Im Rahmen des neuen Hochschulvertrages werden die Werkstätten der Hochschule entsprechend den technologischen Herausforderungen weiter ausgebaut. Darüber hinaus werden die traditionellen Drucktechniken mit einer Gastprofessur gestärkt, die in Zusammenarbeit mit der Peter und Irene Ludwig Stiftung in Kürze eingerichtet werden kann.

Ein aktuelles Problem ist die eklatante Raumnot: Für die zahlreichen neuen Aktivitäten der weißensee kunsthochschule berlin werden dringend adäquate Räumlichkeiten benötigt. Leonie Baumann hat sich zum Ziel gesetzt, in ihrer kommenden Amtszeit die Grundlagen für eine Erweiterung der Kunsthochschule zu schaffen, um dem Campus der Kunsthochschule als Kultur-, Kunst- und Wissenschaftsstandort weiter entwickeln zu können.


»Berlin Biennale: von mir aus« - Vermittlungsprojekt für Kinder und Jugendliche

Wie funktioniert eine Biennale? Was heißt kuratieren, was bedeutet vermitteln? Was wollen die Kurator_innen und fühlen sich Kinder und Jugendliche davon angesprochen? Wo und in welcher Weise können sie sich bei einem solchen Großevent engagieren? Um auf diese Fragen Antworten zu finden, haben Absolvent_innen der Humboldt-Universität zu Berlin und der weißensee kunsthochschule berlin »The Hub« gegründet.

Im Netzwerk der Initiative »The Hub« arbeiten Kinder und Jugendliche verschiedener Schulen und Jugendeinrichtungen sowie einer Kita mit Künstler_innen und Studierenden zusammen. Im Austausch mit Protagonist_innen der 10. Berlin Biennale untersuchen die Teilnehmer_innen die Berlin Biennale in aufeinander aufbauenden künstlerischen Laboren in sechs Berliner Bezirken. Das Ziel ist die eigene künstlerische Produktion und Kuration, denn: 2019 bis 2020 soll eine Biennale mit und für Kinder und Jugendliche entwickelt, umgesetzt und strukturell berlinweit verankert werden.

»The Hub« bietet seinen Mitgliedern nach dem Studium durch den Aufbau nachhaltiger Kooperationen mit hochschulexternen Einrichtungen einen kunstnahen Erfahrungsraum zwischen Ausbildung und Praxis. Es ist offen für Studierende und Alumni, die sich im Feld der Kunst(ver-)mittlung und der Kulturellen Bildung engagieren wollen. Initiiert wurde das stadtweite Projekt „Berlin Biennale: von mir aus" von Prof. Mona Jas. Die Weiterentwicklung erfolgte gemeinsam mit Magdalena Beger und Alexia Manzano ebenfalls von der weißensee kunsthochschule berlin in Kooperation mit der Kulturagentin Maja-Lena Pastor. Das Projekt wird gefördert vom Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung.

Kontakt unter: alexia.manzano@thehub-berlin.org, magdalena.beger@thehub-berlin.org, mona.jas@thehub-berlin.org


Abstraktionen und subjektive Wahrheiten

Einblicke in zeitgenössische Kunstproduktion – Open Art Academy der weißensee kunsthochschule berlin

In fünf neuen Wochenend-Workshops im August und September 2018 können sich Interessierte mit traditionellen und neuartigen künstlerisch-gestalterischen Techniken beschäftigen: Es geht um das Gestalten von Collagen und Mobiles, die künstlerische Aufzeichnung von Lichteffekten, das Zeichnen von Reportagen und das Erkennen abstrakter Formen, die uns im Alltag begegnen und Vorlagen für Grafiken oder Aquarelle sein können. Das offene Workshop-Angebot entspringt einer Kooperation mit boesner Berlin, dem Händler für professionelle Materialien für Kunstschaffende und wird nun schon im sechsten Jahr angeboten. Anmeldungen sind von jetzt an möglich.

Alle Workshops werden von qualifizierten Künstler_innen oder Designer_innen geleitet, die an der weißensee kunsthochschule berlin ihren Abschluss gemacht haben. Veranstaltungsort ist die KUNSTHALLE am Hamburger Platz. Die Teilnehmerzahl ist auf jeweils 15 Plätze begrenzt. Es wird eine Gebühr von 50 Euro pro zweitägigem Workshop erhoben, in der die Kosten für das bereitgestellte Material enthalten sind.

Anmeldung / Weitere Information: www.kh-berlin.de/projekt-uebersicht/Project/overview/open-art-academy-2018-2610.html

Die einzelnen Kurse:
18./19.08., 11-16 Uhr
Beautiful Chaos – Collage als Designkonzept
mit Tosca Wyss

25./26.08., 11-16 Uhr
Foto-Graphit – Grafische Aufzeichnung von Lichteffekten
mit Vanessa Hernández Farfán

01./02.09., 11-16 Uhr
Im kalten Wasser zeichnet es sich lebendiger –
subjektive Wahrheiten des Reportagezeichnens
mit Christin Huber

08./09.09., 11-16 Uhr
Mobile!
mit Christine Meier

15./16.09., 11-16 Uhr
Abstraktion im Alltag
mit Matthias Esch


Mart Stam Preis 2017 – weißensee kunsthochschule berlin

Ausstellung im Kunstraum Kreuzberg/Bethanien

Die Arbeiten der acht Preisträger_innen des Mart Stam Preises 2017 werden jetzt im Kunstraum Kreuzberg/Bethanien ausgestellt. Der von der Mart Stam Gesellschaft und der mart stam stiftung für kunst + gestaltung jährlich verliehene Mart Stam Preis für Absolvent_innen der weißensee kunsthochschule berlin besteht aus der Finanzierung einer Ausstellung und eines Kataloges. Der Katalog, acht Hefte in einem Schuber wurde von Fritzi Jarmatz gestaltet. Schutzgebühr: 10 Euro

Mart Stam Preis 2017 – weißensee kunsthochschule berlin
Alina Rentsch, Essi Glomb, Jolanda Todt, Leon Laskowski, Luisa Kleemann, Maria Miottke, Max Bellinghausen, Rie Yamada

Vernissage: Freitag, den 25. Mai 2018 um 18 Uhr
Dauer: 26. Mai bis 2. Juni 2018
Finissage: Sonntag, 3. Juni 2018, 11–15 Uhr

Projektraum des Kunstraums Kreuzberg/Bethanien
Mariannenplatz 2 – 10997 Berlin

Den Lärm der Baustelle, das knallige Orange der Warnwesten, die aufdringlichen Rot-Weiß-Streifen der Absperrbänder; der Beginn von etwas Neuem: MARIA MIOTTKES Mode-Kollektion »Baustelle« spiegelt wider, was auf der Straße passiert.

Eher gedeckte Farben hingegen charakterisieren die Kleidungskollektion »Formation« von ALINA RENTSCH und LUISA KLEEMANN: Ein System von Einzelteilen, die wie bei einem Baukasten unendlich kombiniert werden können, individuell doch gleichzeitig universal.

LEON LASKOWSKI aus dem Produkt-Design entwickelte mit seiner Leuchte »ALL IN« die weltweit erste, an einem Stück 3D-gedruckte Schreibtischleuchte. Sie wird aus einem Material, an einem Ort und in einem Arbeitsgang, inklusive aller mechanischen Komponenten und eigens entwickelter Reibscharniere gefertigt.

MAXIMILIAN BELLINGHAUSEN stellte sich der Aufgabe ein Geschirr zu gestalten, das in seiner Form und Herstellungsart die Zubereitung des Essens einbezieht. In der Arbeit »Process & Plating« entwickelte er fünf Entwürfe von speziell geformten Tellern und Gefäßen für verschiedene Anwendungsbereiche wie Garen oder Frittieren.

ESSI-JOHANNA GLOMB aus dem Fachgebiet Textil- und Flächen-Design erfand für mehr Sinnlichkeit in der Fernbeziehung unter anderem die »Smell Memory Box« für die Bewahrung individueller menschlicher Gerüche.

JOLANDA TODT, Masterabsolventin Raumstrategien, widmete sich in »GE-SCHICHT_EN« ihrer mit der Weltgeschichte verwobenen Familiengeschichte. In einer schwergewichtigen Installation aus Betontafeln, auf denen Archivmaterialien und Auszüge aus einem Interview mit ihrem Großvater sowie Fotografien abgebildet sind, lädt sie ein Geschichte zu konstruieren oder zu de-konstruieren.

RIE YAMADA aus dem Fachgebiet Visuelle Kommunikation realisierte in ihrer Fotografie-Arbeit »Familie werden« mit den Mitteln einer konsequenten Selbstinszenierung eine (Re-)Konstruktion von Intimität und Privatem.

Die preisgekrönten Arbeiten wurden betreut von:
Professorinnen Doreen Schulz und Clara Leskovar, Professor Patrick Rietz, Professorin Carola Zwick, Professorin Dr. Zane Berzina, Professorin Alice Creischer und Professor Andreas Siekmann, Professorin Barbara Schmidt und Professor Dr. Jörg Petruschat, Professor Stefan Koppelkamm.

Der Mart Stam Preis 2017 konnte mit Hilfe der Unterstützung von GASAG, BSR und ruksaldruck und in Zusammenarbeit mit dem Kunstraum Kreuzberg/Bethanien realisiert werden.

Weitere Informationen über die Pressestelle, Birgit Fleischmann, Mail: presse@kh-berlin.de, Tel: 030 47705-222.


mart stam stiftung für kunst + gestaltung – Neuer Vorsitzender gewählt

Dr. Jürgen Allerkamp ist neuer Kuratoriumsvorsitzender der mart stam stiftung für kunst + gestaltung. Das Kuratorium wählte den promovierten Juristen und Vorsitzenden des Vorstands der Investitionsbank Berlin bei seiner letzten Sitzung. Jürgen Allerkamp ist seit Mai 2017 auch Vorsitzender des Aufsichtsrats der Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie.

»Im Zuge meiner Tätigkeit für die IBB habe ich erfahren, dass auch die kreativsten Köpfe, die besten Konzepte und Ideen gerade am Anfang oft der Unterstützung und Förderung bedürfen um sich entwickeln zu können. Deshalb engagiere ich mich sehr gerne für die mart stam stiftung für kunst + gestaltung, die Studierenden der Kunsthochschule durch die Vergabe von Stipendien und Projektzuschüssen den Rücken frei hält, damit sie sich voll auf ihre kreative Arbeit konzentrieren können«, erklärt Dr. Jürgen Allerkamp anlässlich seiner Wahl.

Dr. Jürgen Allerkamp folgt Prof. Dr. Heik Afheldt nach, dem die Kunsthochschule die Gründung der mart stam stiftung für kunst + gestaltung verdankt, die er seitdem mit großem Engagement leitete. Er bleibt der Stiftung als Kuratoriumsmitglied erhalten.

Die mart stam stiftung für kunst + gestaltung wurde 2011 mit dem Ziel gegründet, die weißensee kunsthochschule berlin, ihre Arbeit und ihre Studierenden zu fördern. So findet sie erfolgreich private Sponsor_innen für die Kofinanzierung seit Einführung des Deutschlandstipendiums/Mart Stam Stipendiums und schöpft die quotierten Förderungen für Studierende der Kunsthochschule voll aus. Weitere Kuratoriumsmitglieder der Stiftung sind: Claudia Frank, Werner Gegenbauer, Michael Helm, Charles Rijckenberg und die Rektorin der Kunsthochschule Leonie Baumann.


Innovationen der Kunsthochschule in Mailand

»DesignFarmBerlin« und Projekt »Aboveonethousand« bei der Möbelmesse

Beispielhafte Innovationen der »DesignFarmBerlin« sind seit heute bei der Mailänder Möbelmesse / »Salone Satellite« (17.-22. April 2018) zu sehen. Die Initiative der weißensee kunsthochschule berlin »DesignFarmBerlin« hilft Design-Absolvent_innen bei der Firmengründung.

Der »Salone Satellite« der weltweit wichtigsten Fachmesse ist für junge Designer_innen reserviert. Die jungen Firmengründer_innen in spe sollen dort internationale Aufmerksamkeit für ihre Entwicklungen bekommen. Im besten Fall finden sie kapitalstarke Unterstützer_innen. »DesignFarmBerlin« wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Betriebe gefördert.

Die Verarbeitung bei Temperaturen über 1000 °C ist ein gemeinsamer Nenner von keramischen Materialien und Glas. Unter der Überschrift „aboveonethousand“ zeigt die Kunsthochschule während der Internationalen Möbelmesse auf dem Gelände von Ventura Future experimentelle Projekte, die neue Perspektiven für diese Materialien eröffnen. Der Auftritt wird kofinanziert vom Creative-Europe-Programm der EU und der Gerhard Bürger Stiftung.
Projektbetreuung: Prof. Barbara Schmidt, Peter Kuchinke, Luise Dettbarn, Babette Wiezorek, Projektpartner: Ceramics and its Dimensions, Porzellanikon Selb, Glasmanufaktur Harzkristall, The Glass Factory, Boda, Schweden.

Adressen und weitere Informationen:
»Aboveonethousand«: Ventura Future, Milano aboveonethousand.com/work
DesignFarm@SaloneSatellite: Fiera Milano, Pavilion 13-15, Stand C12


»DesignFarmBerlin« – Neue Auswahlrunde unter Gründungsvorhaben. Einreichung bis zum 25. Mai 2018

Die Förderinitiative der weißensee kunsthochschule berlin »DesignFarmBerlin. Design in Tech Accelerator« hat eine neue Bewerbungsrunde ausgeschrieben. Angesprochen sind Design-Absolvent_innen mit guten Design-in-Tech-Ideen, mit denen sie auf den Markt gehen wollen. Da sie in der Regel kein Kapital besitzen, mit dem sie eine Firma gründen könnten, springt die DesignFarmBerlin ein. Sie unterstützt ausgewählte Absolvent_innen nicht nur finanziell sondern auch mit betriebswirtschaftlicher Beratung, Vernetzung mit potentiellen Geldgebern, etc. Bis zu einem Jahr werden die start ups begleitet, danach sollen sie auf eigenen Beinen stehen können.

In der letzten Bewerbungsrunde wurden von 17 Bewerbungen sieben ausgewählt, die nun die Förderung erhalten. Diese neuen Gründungsideen kommen aus den Bereichen Mobilität, Musik und Material-/Prozessentwicklung:

So entwickelt Yomi Ajani mit seinem Konzept »Ultrabar« ein Assistenzsystem, das Radfahrer_innen direkte Kommunikation mit Autofahrer_innen ermöglicht. Maria Braun will in ihrem Konzept »Univessels« mit einem universellem gestalterischen wie funktionalem Ansatz Geschirr für den Alltag entwickeln. Ihr induktionsfähiges Geschirr ist für den gesamten Koch- und Essvorgang gestaltet und kann sowohl auf dem Herd als auch auf dem Tisch stehen.

In der neuen Auswahlrunde öffnet sich die DesignFarmBerlin auch Absolvent_innen anderer Hochschulen: Alle Interessierten sind eingeladen, einen Steckbrief zu ihrem Vorhaben bis zum 25. Mai 2018 einzureichen.
Alle nötigen Informationen dazu: designfarmberlin.de

Die »DesignFarmBerlin« ist eine Initiative der weißensee kunsthochschule berlin, gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Betriebe.

Kontakt:
Anastasia Zagorni, Tel: 030 47705-410, E-Mail: info@designfarmberlin.de
Website: www.designfarmberlin.de


Materialkreisläufe und nachhaltige Designstrategien

Symposium an der weißensee kunsthochschule berlin

»greenlab«, das Labor für nachhaltige Design-Strategien der weißensee kunsthochschule berlin, lädt mit Beginn des Sommersemesters zu einem Symposium ein, das Materialkreisläufe »MATERIAL CYCLES« behandeln wird.

Nachhaltige Produktion und Rezeption sind zunehmend Themen in allen gesellschaftlichen Bereichen. Wie ökologisches Design und Materialkreisläufe im Alltag dazu beitragen können, ein Umdenken zu befördern, wird in 18 geplanten Kurz-Vorträgen internationaler Designer_innen, Technolog_innen, Forscher_innen und Praktiker_innen dargestellt. Sie alle konzentrieren sich in ihren jeweiligen Fachgebieten auf innovative Konzepte, praktische Entwicklungen und das soziale und wirtschaftliche Potenzial einer nachhaltigen und umweltfreundlichen Produktion.

Das »greenlab« der Kunsthochschule wird mit diesem eintägigen Symposium den Auftakt für ein Semester intensiven Forschens und Arbeitens zum Thema Nachhaltigkeit bilden. Aufbauend auf den Ergebnissen des Symposiums MATERIAL CYCLES bietet das Lehrenden-Team des greenlab in den Gestaltungsfachgebieten der Kunsthochschule interdisziplinäre Studienprojekte für alle Studierenden an.

Symposium Green Design 7.0 - MATERIAL CYCLES
Freitag, 13. April 2018, 10.00 bis 18.30 Uhr
Aula, weißensee kunsthochschule berlin
Bühringstraße 20,13086 Berlin
Das Symposium ist öffentlich, die Teilnahme ist unentgeltlich. Die Vortragssprache ist Englisch.

Das Programm und weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link:
greenlab.kunsthochschule-berlin.de/index.php/item/50-greenlab-2018-symposium-material-cycles-kunsthochschule-berlin-weissensee

Bitte melden Sie Ihre Teilnahme an unter:
www.eventbrite.com/e/green-design-70-symposium-material-cycles-tickets-43848717695


Nader Ahriman neu an der Kunsthochschule

Vom 1. April 2018 an lehrt Nader Ahriman als neuer Professor für Malerei an der weißensee kunsthochschule berlin. Der in Shiraz / Iran geborene Künstler tritt damit die Nachfolge von Werner Liebmann an, der im Oktober 2017 in den Ruhestand ging. Nach einem zweijährigen Studium an der Kunsthochschule Teheran studierte Nader Ahriman zunächst an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart später an der Universität der Künste Berlin. Ein Arbeitsstipendium (P.S.1) des Berliner Senats führte ihn nach New York, im Anschluss daran machte er den Meisterschülerabschluss an der UdK Berlin (1995). Seitdem ist er in Berlin freiberuflich tätig und hat gleichzeitig eine internationale Ausstellungsbiografie vorzuweisen. 2005 und 2006 übernahm er Gastprofessuren an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe.

Auswahl von Werken im Netz:
www.gerhardsengerner.com
www.galerie-krinzinger.at/exhibition/nader_ahriman_die_hegelmaschine_trifft_die_weltseele/works


Neuer Kanzler für die Kunsthochschule – Hinnerk Gölnitz einstimmig gewählt

Der Erweiterte Akademische Senat der weißensee kunsthochschule berlin hat den Juristen Hinnerk Gölnitz einstimmig zum neuen Kanzler in die Hochschulleitung gewählt. Der zur Zeit bei der Berliner Senatsverwaltung für Finanzen tätige Gölnitz wird die Stelle zum 1. September 2018 antreten und zum 1. Januar 2019 die langjährige Kanzlerin der Kunsthochschule, Silvia Durin, ablösen. Vier Monate wird die Position doppelt besetzt sein.

Hinnerk Gölnitz wurde 1977 im Ruhrgebiet geboren. Er studierte an der Ruhr-Universität Bochum und an der University of Cape Town, Südafrika. Von 2007 bis 2010 war er geschäftsführender Leiter der Forschungsstelle für Verwaltungsmodernisierung und Vergaberecht am Lehrstuhl für Deutsches und Europäisches Öffentliches Recht an der Bochumer Universität.

Ersten Kontakt mit der Kunsthochschule hatte er 2011 bis 2012, als er für die Umsetzung der Novelle des Berliner Hochschulgesetzes für die drei Berliner Kunsthochschulen »Ernst Busch«, »Hanns Eisler« und »weißensee« verantwortlich war.

Über seine neue Aufgabe sagt er: »Die künstlerischen und gestalterischen Aktivitäten an der weißensee kunsthochschule berlin haben mich in ihrer Vielfältigkeit, ihrem grenzüberschreitende Denken und mit ihrem Ziel, Position zu beziehen bezüglich gesellschaftlich relevanter Fragestellungen schon lange fasziniert. Zusammen mit den Kolleginnen und Kollegen, Studierenden und den Lehrenden die Zukunft der Kunsthochschule gestalten zu können, stellt für mich eine aufregende Herausforderung dar, auf die ich mich sehr freue.«

Weitere Informationen über die Pressestelle, Birgit Fleischmann, Mail:
presse@kh-berlin.de, Tel. 030 – 477 05 222.
berlin.de, Tel. 030 – 477 05 222.

Lucid Dreaming - Virtual Reality Ausstellung Produkt-Design

Die Übertragbarkeit von realem Erfahrungsraum in die virtuelle Welt hat mit einer Alternative, die Studenten des Produkt-Designs an der weißensee kunsthochschule berlin entwickelten, eine neue Dimension erreicht. Zunächst für die Kölner Möbelmesse bauten Robin Hoske, Felix Rasehorn und Leon Laskowski eine Virtual-Reality-Ausstellung, um die von ihnen entworfenen Produkte zu präsentieren. Damit erweitern sie die herkömmlichen Präsentationsmittel wie Fotografie, Animation und Modell um die interaktive Inszenierung von Objekten in einer dreidimensionalen, virtuellen Welt. Unter anderem führt Leon Laskowski seine mehrfach ausgezeichnete 3-D-gedruckte Schreibtischleuchte vor, für die er auch den Mart Stam Preis 2017 erhalten hat.

In ihrer Ausstellung „Lucid Dreaming“, die jetzt in Berlin gezeigt wird, bauten sie einen 80x80 Meter großen Raum, in dem man sich mit Hilfe einer Virtual-Reality-Brille (HTC-Vive) und zwei Controllern durch die Ausstellung bewegen kann. Das heißt, die Besucher_innen können sich im Raum bewegen und eine umfassende, raumgreifende Inszenierung imaginieren. Alles wird in Echtzeit berechnet. Es ist möglich, „live“ Einfluss auf die Objekte, den Raum und das Licht der Ausstellung zu nehmen. Mithilfe dieser Entwicklung ergibt sich außerdem die vielfältig variierbare Perspektive, auch Prozesse oder Produktionsverfahren zu visualisieren.

Zeit/Ort:
Ausstellung „Lucid Dreaming“
Samstag, den 24.02.18, 16 bis 20 Uhr
Sonntag, den 25.02. 18, 14-18 Uhr
Reichenbergerstraße 155, 10999 Berlin

Link: www.lucidxdreaming.com
FB: www.facebook.com/events/1947561252228038/

Kontakt über: Leon Laskowski, E-Mail: mail@leonlaskowski.com; Tel: 0176 576 14 679



»Side effects« – Kunsthochschule zu Gast in Leverkusen

Die weißensee kunsthochschule berlin ist im Rahmen der Reihe »Kunsthochschulen zu Gast« nach Leverkusen eingeladen. Die Kuratorin Andrea Peters, die die Ausstellung im Erholungshaus, dem Kulturhaus der Bayer AG initiierte, will mit diesen Gastspielen Einblicke in das zeitgenössische Arbeiten junger angehender Künstler_innen geben.

Die ortsbezogenen teils multimedialen Werke der Weißenseer Malerei-Studierenden setzen sich mit dem Unternehmen, dem historischen und räumlichen Kontext des Hauses, seiner Räumlichkeiten und der Stadt Leverkusen auseinander. Björn Streeck zum Beispiel bezieht sich in seiner Papiercollage »Ich alle« auf die Wohnkolonie, die die Bayer AG 1908 für ihre Mitarbeiter_innen bauen ließ. Sie ist im Stil einer Gartenstadt gehalten, ihre Anlage von dem Gedankengut der damaligen »Lebensreform-Bewegung« beeinflusst. Abie Franklin konzentriert sich in seiner Installation auf die asymbiotische Verbindungen zwischen Mensch und Natur. Er verwendet recyceltes Material wie Plexiglas, Pappe, Kunstrasen unter dem Motto »Prävention statt Erholung«. Dagmara Wachulska wird Geschichten aus dem Alltag von Leverkusenern, die sie zuvor in Interviews eingesammelt haben wird, als assoziative Wandmalereien im Eingangsbereich des Erholungshauses präsentieren.

Das Ausstellungsprojekt ist Teil der »stARTacademy« und wird finanziert von Bayer/Kultur, Leverkusen. Es wurde betreut von Professorin Friederike Feldmann, Alexander Wagner und Renaud Regnery. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Side effects
Vernissage: Sonntag, 18. Februar 2018, 11 Uhr
Eintritt frei / Erholungshaus, Nobelstraße 37, 51373 Leverkusen
Dauer: 18. Februar bis 17. Juni 2018
Öffnungszeiten: Sa., So., feiertags 11–17 Uhr

Teilnehmer_innen: Johannes Bosisio, Abie Franklin, Paris Giachoustidis, Katrine Hoffmeyer, Tougård, Elias Klein, Soline Krug, Hans Jürgen Meier Kämmerer, David Moser, Lea Mugnaini, Lorenz Pasch, Sebastian Pöge, Maria Evridiki Poulopoulou, Nooshin Ravanshadi, Flavia Stagi, Björn Streeck, Marta Vovk, Dagmara Wachulska, Jochen Ruben Wiese, Yanchuan Yang

Link: www.kultur.bayer.de/de/weissensee-kunsthochschule-berlin.aspx


»Shaping the Future« Ausstellung im Rahmen des EU-Projekts »Ceramics and its Dimensions« im Bröhan-Museum Berlin

Keramik ist im Leben der Europäer allgegenwärtig: vom alltäglichen Trinkgefäß bis zur Hochleistungskeramik. Welche Bedeutung hat das traditionelle Material heute? Wie stehen industrielle und handwerkliche Produktion zueinander, wo liegt das Potential digitaler Techniken und unter welchen Perspektiven wird das Material in Zukunft eine Rolle in der gestalterischen Ausbildung spielen? Mit diesen Fragen befasst sich die Ausstellung »Ceramics and its Dimensions. Shaping the Future« im Bröhan-Museum Berlin.

Das vom EU-Programm Creative Europe von 2014 bis 2018 kofinanzierte Projekt »Ceramics and its Dimensions« vereint 25 Partnerinstitutionen aus elf europäischen Ländern: Museen, Hochschulen, Forschungsinstitute und Produzenten. Im Projektmodul »Shaping the Future«, in dem Vorschläge für die Zukunft der Keramik entwickelt werden, kooperieren die Aalto University, Helsinki, die weißensee kunsthochschule berlin (Professorin Barbara Schmidt), die University of Ulster, Belfast und die Royal Danish Academy of Fine Arts, Kopenhagen.

Die Wanderausstellung umfasst Arbeiten von Studierenden und Lehrenden der vier beteiligten Hochschulen und eingeladener Künstler_innen und Designer_innen und aus dem kick-off-Workshop bei der KAHLA/Thüringen Porzellan GmbH. Ergänzend werden im Bröhan-Museum aktuelle Projekte der weißensee kunsthochschule berlin gezeigt, die im Kontext des EU-Projekts entstanden sind.

Die Ausstellungsarchitektur wurde von Kolja Vennewald im Rahmen seiner Bachelor-Arbeit an der weißensee kunsthochschule berlin entwickelt. Ein fünfköpfiges Team von Studierenden der Visuellen Kommunikation, geleitet von Antonia Brell, betreut von Prof. Steffen Schuhmann, gestaltete ein Buch zur Ausstellung, das unter anderem Texte von Prof. Jörg Petruschat und Prof. Barbara Schmidt (beide weißensee kunsthochschule berlin) enthält.

Ausstellungsorte: Helsinki, Selb, Belfast, Stoke-on-Trent, Berlin, Ljubljana, Prag
Ceramics and its Dimensions. Shaping the Future
Bröhan-Museum, Schlossstraße 1a, 14059 Berlin
30. Januar bis 22. April 2018, Eröffnung: So, 28.1.2018, 12 Uhr
Weitere Informationen:
www.broehan-museum.de/aktuelles/ceramics-and-its-dimensions-shaping-the-future/
Link zum Buch: shop.aalto.fi/p/936-ceramics-and-its-dimensions/