-
Di, 17.11.2009
Nase vorn mit designkritischen Texten
Kunsthochschule Berlin-Weißensee erneut Sieger beim Braun-Feldweg-Förderpreis
Die Kunsthochschule Berlin-Weißensee verbucht es als großen Erfolg und Bestätigung für ihr Ausbildungskonzept, dass erneut Studierende beim Braun-Feldweg-Förderpreis für designkritische Texte ausgezeichnet wurden. Die Fähigkeit zur kritischen Reflexion gestalterischer und künstlerischer Arbeit ist eines der Ausbildungsziele der Hochschule. Diesmal hat die Studentin Anne Theresia Wanders (Fachgebiet Mode-Design) den ersten Preis erhalten, der Student Peter Lasch (Fachgebiet Produkt-Design) bekam eine von zwei Anerkennungen ausgesprochen. Es waren 37 Arbeiten aus elf Hochschulen Deutschlands, der Schweiz und Österreichs zum Wettbewerb eingereicht worden.
Der Preis besteht in einer Buchveröffentlichung des Textes und wird am Montag, dem 30. November 2009 um 19.00 Uhr in der Akademie der Künste Berlin, Pariser Platz 4, übergeben. Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen dem Berliner Designbüro bf-design (Auslober), dem Internationalen Design Zentrum Berlin und der Akademie der Künste unter Schirmherrschaft des Präsidenten der Universität der Künste Berlin.
In ihrer von Professor Dr. Walter Scheiffele betreuten theoretischen Diplomarbeit mit dem Titel „Slow Fashion. Alternative Modekonzepte“ hat Anne Theresia Wanders – in einer die fünfköpfige Jury überzeugenden Weise – das Thema der Nachhaltigkeit im Modediskurs erörtert. Sie schreibt: „Das Hauptargument des Slow Fashion Konzeptes liegt auf der Drosselung des Tempos der Produktion, auf längeren Konsumzyklen. Der Verbraucher soll sich wieder dauerhaft mit einem Kleidungsstück identifizieren, sich stärker verantwortlich fühlen, es pflegen und schätzen.“ Die Arbeit wird zur Preisverleihung in Buchform mit einem Vorwort von Ruedi Baur vorliegen.
Peter Lasch bekam die Anerkennung für seine ebenfalls von Professor Dr. Walter Scheiffele betreuten theoretischen Diplomarbeit „free design!“ Seine Arbeit steht für Theorie-Debatten, die sich um die Transformation der Open-Source-Prozesse in das Produktdesign drehen. Erlaubt das Rapid-Prototyping-Verfahren Dilettanten und Amateuren im Design ähnliche Zugriffe wie das Desktop-Publishing in der visuellen Kommunikation zuvor? Und welches sind die Vor- und Nachteile dieser unkontrollierbaren Öffnung einer Profession?
Schon 2006 hatte der Student der Kunsthochschule Berlin-Weißensee Florian A. Schmidt (Fachgebiet Visuelle Kommunikation) für seine Studienarbeit „Parallel Realitäten“ den Braun-Feldweg-Förderpreis erhalten.
Weitere Informationen: bf-Design GbR, Isabelle Meiffert, mail@bf-preis.de, Tel. 030-308 62 -776, Fax -778, www.bf-preis.de
-
Mi, 28.10.2009
Mart-Stam-Förderpreis 2009 vergeben
Beste Absolventen der Kunsthochschule Berlin-Weißensee ausgezeichnet
Der Mart-Stam-Förderpreis 2009 wurde jetzt an die besten Absolventen der Kunsthochschule Berlin-Weißensee im Rahmen der Festveranstaltung zum 15-jährigen Bestehen der Mart Stam Gesellschaft, Förderverein der Kunsthochschule Berlin-Weißensee, vergeben. Der Vorstandsvorsitzende des Vereins Prof. Dr. Heik Afheldt überreichte die Urkunden an die sieben Preisträger des Jahres 2009. Am Tag vorher hatte eine hochkarätig besetzte unabhängige Jury unter Vorsitz von Prof. Dr. Kornelia von Berswordt-Wallrabe, Direktorin Museum Schwerin a.D., die Preisträger unter 26 Bewerbern ausgewählt.
Die Mart-Stam-Förderpreisträger 2009 sind:
DANIEL BERWANGER, Fachgebiet Visuelle Kommunikation, für seine Diplomarbeit „Romori. Digital-akustische Instrumentenfamilie“, betreut von Professor Barbara Junge.
JULE FELICE FROMMELT, Bildhauerei, für die Diplomarbeit „Der Himmel ist oben, die Erde ist unten“, betreut von Professor Berndt Wilde.
TARO FURUKATA, Bildhauerei für „Waiting for a Pine Cone“, betreut von Professor Eran Schaerf.
ELISABETH HOLZER, Textil- & Flächen-Design für „Orinuno – gefaltete Seide“, betreut von Professor Tristan Pranyko.
SILVIA LORENZ, Bildhauerei für „Zwischenfall“, betreut von den Professoren Inge Mahn und Berndt Wilde.
EUGENIE SCHMIDT und MARIKO TAKAHASHI, Mode- und Textil- & Flächen-Design für die Gemeinschaftsarbeit „Reanimation/Wiederbelebungsmaßnahmen“ betreut von den Professoren Tristan Pranyko und Patrick Rietz.
Der seit 1997 verliehene Mart-Stam-Förderpreis besteht aus einem Katalog und einer Ausstellung der prämierten Arbeiten im kommenden Frühjahr. Er wird in diesem Jahr von der Investitionsbank Berlin gefördert.
Weitere Informationen, Bilder über die Pressestelle, Tel. 47705-222; Mail: presse@kh-berlin.de
-
Mi, 14.10.2009
15 Jahre Mart Stam Gesellschaft
Veranstaltung des Fördervereins der Kunsthochschule Berlin-Weißensee
Zu ihrem 15-jährigen Bestehen lädt die Mart Stam Gesellschaft, Förderverein der Kunsthochschule Berlin-Weißensee, den renommierten Hirnforscher Prof. Dr. Ernst Pöppel aus München zu einem Festvortrag über „Kreativität als Zufall?!“ ein. Im Anschluss an den Vortrag werden noch vorhandene Jahresgaben öffentlich versteigert: Das sind Arbeiten der Künstler Dieter Goltzsche, Katharina Grosse, Inge Mahn und Nanne Meyer (heutige und ehemalige Professoren an der Kunsthochschule).
Vortrag Prof. Dr. Ernst Pöppel „Kreativität als Zufall?!“
Termin: Donnerstag, 22. Oktober 2009, 19.00 Uhr
Ort: Kunsthochschule Berlin-Weißensee, Foyer, Bühringstraße 20, 13086 Berlin
Tel. 030-47705-222, E-Mail: presse@kh-berlin.de
Eintritt frei.
Die 1994 unter anderem von Alt-Bundespräsident Prof. Dr. Richard von Weizsäcker und Prof. Dr. Werner Knopp, damals Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, gegründete Mart Stam Gesellschaft hat entscheidend daran mitgewirkt, die Kunsthochschule in der Gesamt-Berliner Gesellschaft besser zu verankern. Benannt nach dem berühmten Bauhaus-Architekten und Designer Mart Stam, Direktor der Kunsthochschule von 1950 bis 1952, hat der gemeinnützige Verein außerdem herausragende kreative Projekte gefördert.
So berichtet der Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Heik Afheldt, dass seit 1995 mehr als 50.000 Euro in die Förderung von Projekten Studierender und Absolventen geflossen sind. Außerdem brachte der Verein mit Hilfe von Sponsoren wie Siemens, BMW, Dussmann, die Wall AG, Deutsche Bank, Investitionsbank Berlin seit 1997 mehr als 80.000 Euro für die Finanzierung des Mart-Stam-Förderpreises auf. Über diesen Preis, der in einer Ausstellung an einem prominenten Ort - wie Kunstraum Kreuzberg/Bethanien, Berlinische Galerie, IHK Berlin - und einem Katalog für die jeweils besten Absolventen der Kunsthochschule besteht, wird jährlich von einer hochkarätig besetzten, unabhängigen Jury entschieden. Er hat bisher rund 60 Absolventen den Start ins Berufsleben erleichtert und wird am 22. Oktober 2009 im Rahmen der Festveranstaltung zum zwölften Mal vergeben werden.
Weitere Informationen über die Pressestelle, Birgit Fleischmann, Tel. 030-47705-222, Mail: pressse@kh-berlin.de, Website: www.mart-stam.de
-
Di, 22.09.2009
Volkssport Design - Symposium zu Lage der Designprofession
Eine Veranstaltung der Kunsthochschule Berlin-Weißensee
in Kooperation mit der Allianz Deutscher Designer AGD und mit freundlicher Unterstützung der Investitionsbank Berlin IBB
Montag, 26. Oktober 2009 von 10:00 bis 18:30 Uhr
Lichthof des Museums für Kommunikation
Leipziger Straße 16, 10117 Berlin-Mitte
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist erforderlich. Anmeldung (bis zum 18.10.09) auf www.volkssport-design.de
Die Designprofession ist einem tief greifenden Wandel unterworfen: Während das Design an Bedeutung gewinnt, verliert es zugleich an Exklusivität. Auf der einen Seite kommt kaum ein Bereich der Gesellschaft heute noch ohne Gestaltung aus. Auf der anderen Seite sind die Design-Methoden und Werkzeuge zunehmend Allgemeingut geworden. Der Umgang mit Gestaltungs-Software und die Tätigkeit des Entwerfens sind für die Generation Web 2.0 alltägliche, selbstverständliche Praxis. Besonders die zahlreichen Crowdsourcing-Wettbewerbe im Internet stellen das Selbstverständnis und die wirtschaftliche Basis der professionellen Gestalterinnen und Gestalter auf eine harte Probe. Der Design-Beruf ist nicht geschützt und das Web fördert ein Verschwimmen der Grenzen zwischen Amateur und Profi auch in der Gestaltung. Kurzum: Design ist zum Volkssport geworden.
Welche Fähigkeiten brauchen die Design-Profis von morgen in einem Berufsfeld ohne Einstiegshürden und mit erodierenden Verdienstmöglichkeiten? Wie lassen sich die Methoden der Open-Source-Bewegung und der Creative Commons aus Sicht der Designer sinnvoll nutzen? In welchem Verhältnis stehen Preis und Wert von Design? Und wie steht es um die Fairness im Wettbewerb?
Ziel des Symposiums ist es, Antworten zu finden auf diese Fragen an der Schnittstelle zwischen akademischer Designausbildung und dem sich dynamisch verändernden Markt. Im Wechselspiel zwischen Expertenvorträgen und Diskussionsrunden mit dem Publikum wird das Problemfeld aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet.
Verantwortlich:
Prof. Dr. Herbert Grüner, Kunsthochschule Berlin-Weißensee; Dipl. Des. Florian A. Schmidt, Kunsthochschule Berlin-Weißensee; Jürgen Grothues, Stellv. Vorsitzender AGD
Grafikdesign: Lena Panzlau, Kunsthochschule Berlin-Weißensee
Programm / Anmeldung www.volkssport-design.de
Ansprechpartner: Florian A. Schmidt, Tel. 030-319 868 28
-
Di, 01.09.2009
Kunsthochschule Berlin-Weißensee – Architektur der Nachkriegsmoderne
Besichtigung am „Tag des offenen Denkmals 2009“
Die Kunsthochschule Berlin-Weißensee ist nicht nur eine renommierte Ausbildungsstätte für Kunst und Design, sondern sitzt auch in einem sehenswerten, denkmalgeschützten Gebäude-Ensemble. Der Hochschulcampus an der Bühringstraße in Weißensee wurde 1956 von dem Bauhausarchitekten Selman Selmanagic angelegt. Am „Tag des offenen Denkmals 2009“ (Samstag/Sonntag, 12./13. September) bietet die Hochschule zwei Führungen über das Gelände an. Besichtigt wird dann unter anderem auch die holzgetäfelte, restaurierungsbedürftige Aula, die ansonsten wegen Baufälligkeit geschlossen ist.
Kompetente Führer durch die Hochschulbauten sind die Architekten der „baukanzlei“, Thomas Fiel und Martin Jennrich. Die „baukanzlei“ plant und baut seit zehn Jahren für die Kunsthochschule Berlin-Weißensee.
Samstag/Sonntag, 12./13. September 2009, jeweils 11.00 Uhr. Treffpunkt vor der Hochschule: Bühringstraße 20, 13086 Berlin. Die Führung dauert etwa eine Stunde. Eintritt frei.
ANMELDUNG BIS ZUM 11. SEPTEMBER 2009 ERFORDERLICH BEI: Martin Jennrich Tel. 44358776, E-Mail: info@baukanzlei.com
Mehr zum „Tag des offenen Denkmals2009“ in Berlin unter www.tag-des-offenen-denkmals.de/laender/berlin/ oder www.berlin.de/denkmaltag
Information: Birgit Fleischmann, Tel. 030-47705-222; E-Mail: presse@kh-berlin.de
-
Mi, 01.07.2009
Kunsthochschule Berlin-Weißensee lädt zu Tagen der offenen Tür
Die Kunsthochschule Berlin-Weißensee lädt am
Sonnabend, dem 11. und Sonntag, dem 12. Juli 2009, jeweils von 12.00-20.00 Uhr
zu ihren Tagen der offenen Tür ein. Präsentiert werden Studien- und Diplomarbeiten aus dem Studienjahr 2008/2009 aus den Fachgebieten Bildhauerei, Bühnen- und Kostümbild, Kunsttherapie, Malerei, Mode-Design, Produkt-Design, Raumstrategien, Textil- und Flächen-Design, Visuelle Kommunikation und Künstlerische Grundlagen. Außerdem werden Einblicke in die Werkstätten gewährt, Informationen rund um das Studium gegeben und Bücher, Kataloge und einzelne studentische Arbeiten verkauft.
Orte: Bühringstraße 20, 13086 Berlin-Weißensee
Ausstellung des Fachgebiets Malerei: Oranienburger Straße 77, 10178 Berlin-Mitte. Diese Ausstellung wird bereits am Freitag, dem 10. Juli um 19 Uhr eröffnet.
Die Veranstaltung wird von der Wall AG durch Bereitstellung von Werbeflächen unterstützt.
Im Rahmen der Tage der offenen Tür finden DIPLOMANDEN- und MEISTERSCHÜLERAUSSTELLUNGEN der Fachgebiete Bildhauerei und Malerei an verschiedenen anderen Orten in Berlin statt, außerdem eine MODENSCHAU des Fachgebiets Mode-Design im Rahmen der Berliner Fashion-Week.
Diplomausstellung Bildhauerei
Projektraum 2, Adalbertstraße 9, 10997 Berlin
Dauer: 05. - 19. Juli 2009; Öffnungszeiten täglich von 15-20 Uhr
Diplomausstellung Malerei
Projektraum 1, Kunstraum Kreuzberg/Bethanien, Mariannenplatz 2, 10997 Berlin
Dauer: 05. - 19. Juli 2009; Öffnungszeiten täglich von 15-20 Uhr
Eröffnung der Diplomausstellungen im Projektraum 2: Sonnabend, 04. Juli, 19.00 Uhr
Meisterschülerausstellung Malerei / Bildhauerei
UferHallen, Uferstraße 8-11, 13357 Berlin-Wedding
Dauer: 10. - 19. Juli 2009, Öffnungszeiten täglich von 15-20 Uhr
Eröffnung: Donnerstag, 9. Juli, 19.00 Uhr
Die drei Ausstellungen sind von Susanne Weiß und Regina Weiss kuratiert.
Modenschau des Fachgebiets Mode-Design „seefashion09“
Freitag, 03. Juli 2009, Presseshow: 19.00 Uhr, Abendshow: 22.00 Uhr
Palazzo Italia, Unter den Linden 10, (Eingang Charlottenstrasse), 10117 Berlin
Weitere Informationen zur Modenschau (Tickets, Akkreditierung etc.) unter
Weitere Informationen/Bilder zu den Tagen der offenen Tür auf der Website: http://www.kh-berlin.de oder über die Pressestelle, Birgit Fleischmann, Tel. 030-47705-222, Mail: presse@kh-berlin.de
-
Do, 25.06.2009
Seefashion09
Modenschau der Kunsthochschule Berlin-Weißensee bei der Berliner Fashion Week
Freitag, 3. Juli 2009, Presse Show 19.00 Uhr , Defilee 22.00 Uhr
Studenten und Absolventen der Kunsthochschule Berlin-Weißensee präsentieren im Rahmen der „Mercedes Benz Fashion Week“ ihre jüngsten Kreationen im Palazzo Italia. Mit Kollektionen der neuen Absolventen sowie ausgewählten Entwürfen der Studierenden zeigt das Fachgebiet Mode-Design die spannende Vielfalt junger Mode. Die 1946 gegründete Kunsthochschule Berlin-Weißensee mit ihren sehr kleinen, handverlesenen Studienteams, den offenen Werkstätten und intensiver Projektarbeit bietet als Besonderheit ein künstlerisch orientiertes, interdisziplinäres Grundlagenstudium. Mit Blick auf das internationale, wirtschaftliche Geschehen fördert die Hochschule interessante, eigenständige Gestalterpersönlichkeiten, Teamplayer und Visionäre, die neue Felder des Modedesigns erobern. Zu den erfolgreichen Absolventen der Hochschule gehört ganz aktuell der Meisterschüler Michael Sontag, der in diesem Jahr sein Debut als Gast der Fashion Week hat und eine eigene Kollektion präsentiert. Ebenfalls erfolgreich waren die Studenten Chantal Margiotta und Sasa Kovacevic: Sie qualifizierten sich mit ihren Kollektionen als Finalisten des P&C-„Designer for Tomorrow“-Design-Awards, der am 3. Juli im Rahmen der Mercedes Benz Fashion Week überreicht wird.
Die Modenschau um 19 Uhr bietet Pressevertretern und internationalen Fachbesuchern einen konzentrierten Überblick, Gäste des Defilees um 22 Uhr erleben das gesamte Spektrum des Modeschaffens aller Studienjahre.
MODENSCHAU DER KUNSTHOCHSCHULE BERLIN-WEISSENSEE
Freitag, 3. Juli 2009
Presse Show 19 Uhr (Presseakkreditierung und Einladung)
Defilee 22 Uhr Tickets für 15 EUR (10 EUR ermäßigt)
Palazzo Italia, Unter den Linden 10 (Eingang Charlottenstraße), 10117 Berlin
PRESSEAKKREDITIERUNG
Bitte akkreditieren Sie sich unter www.mercedes-benzfashionweekberlin.com
oder nehmen Sie bis zum 28. Juni direkt Kontakt zu uns auf: mode@khb-weissensee.de
KARTEN VORVERKAUF
24.06.2009 und 01.07.2009, 13:00 - 17:00 Uhr
Kunsthochschule Berlin-Weißensee, Foyer, Bühringstr. 20, 13086 Berlin
und bei Koka, www.koka36.de
Oranienstraße 29, 10999 Berlin
Tel: 030 - 61101313
BILDER
Eine Bild-Zusammenstellung aktueller Studentenarbeiten finden sie unter folgendem Link:
http://flickr.com/gp/modesee_berlin/v8x4T6
PRESSEKONTAKT
Presseteam der Studierenden des Fachgebiets Mode-Design, E-Mail: mode@khb-weissensee.de oder über die Pressestelle, Birgit Fleischmann, E-Mail: presse@kh-berlin.de, Tel. 030-47705-222.
-
Mi, 03.06.2009
Zur Archäologie des Public Viewing
Antrittsvorlesung von Knut Ebeling in der Kunsthochschule Berlin-Weißensee
Stadien sind Medien der Versammlung, Übertragung und Speicherung von Ereignissen. Durch Verkoppelung von Bild- und Tonspuren erzeugt die »Masse im Ring« (Elias Canetti) ein Medienereignis, das erst in der Übertragung zu sich kommt – weswegen man das Stadion seit der Olympiade 1936 nur noch aus den Medien kennt. Bei dieser Geschichte der Medienübertragung stellt sich die Frage, ob die Geschichte des »Public Viewing« (engl. für Leichenschau) zugleich auch das Begräbnis des Ereignisses bedeutet.
Prof. Dr. Knut Ebeling:
Stadion/Medium. Eine Archäologie des Public Viewing
Donnerstag, 11. Juni 2009, 17.00 Uhr
in der Aula Kunsthochschule Berlin-Weißensee
Bühringstraße 20, 13086 Berlin, www.kh-berlin.de
Der Vortrag wird von dem Berliner Künstler Kai Schiemenz eingeleitet.
Anschließend Buchpräsentation
Knut Ebeling/Kai Schiemenz: Stadien. Eine künstlerisch-wissenschaftliche Raumforschung, Kadmos Kulturverlag Berlin 2009.
Knut Ebeling ist seit dem 1. April 2009 Professor für Medientheorie/Semiotik im Fachgebiet Theorie und Geschichte der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Seine Forschungsschwerpunkte sind: Ästhetische Theorie, Kunsttheorie, Kultur- und Medientheorie, Theorie und Ästhetik der materiellen Kultur.
-
Mi, 27.05.2009
Kunsthochschule Berlin-Weißensee beim Berliner Designfestival
Ausstellungsstand bei den „DMY Youngsters“ in Berlin-Treptow
Design-Absolventen und -Studierende der Kunsthochschule Berlin-Weißensee, also „Youngsters“ auf dem Markt, werden sich auf einem Stand beim 7. International Design Festival Berlin (DMY, 3.-7. Juni 2009) präsentieren. Während in den vergangenen Jahren die Kunsthochschule Berlin-Weißensee meist mit einzelnen Beiträgen vielfach beteiligt war, präsentierten sich in diesem Jahr die Designfächer der Hochschule kompakt: Auf vier Monitoren können die Besucher Studierende und Absolventen der Fachgebiete Mode-Design, Produkt-Design, Textil- und Flächen-Design und Visuelle Kommunikation kennen lernen. In kurzen Interviews berichten sie über ihre Ausbildung und ihre aktuelle berufliche Praxis.
Einige Studienarbeiten zum Beispiel über die sinnliche Qualität von Textilien, Wohnraum-Leuchten und praktische und trotzdem peppige Taschen als tägliche Begleiter vervollständigen den Ausstellungsstand. Letzterer ist Ergebnis eines interdisziplinären Projekts der Hochschule. Die Betreuer der Ausstellung sind die Professoren Zane Berzina (Textil- und Flächen-Design), Stefan Koppelkamm (Visuelle Kommunikation), Heike Selmer (Mode-Design) und Helmut Staubach (Produkt-Design).
Kunsthochschule Berlin-Weißensee bei „DMY Youngsters“
Arena Berlin, Eichenstraße 4, 12435 Berlin; 4.-6. Juni, 12-22 Uhr; 7. Juni 12-18 Uhr; Tagesticket für 8 Euro (ermäßigt 6 Euro).
Eröffnung des International Design Festival Berlin: Mittwoch, 3. Juni, 20.00 Uhr, Arena Berlin, Eichenstraße 4, 12435 Berlin
Weitere Informationen zum 7. „International Design Festival Berlin“ unter http://dmy-berlin.com/cat/news/festival09/
Bild: "Lemontile" von Dörte Ahlgrimm
-
Di, 28.04.2009
Raum kann man nicht falten
Ausstellung Mart-Stam-Förderpreis 2008 – Kunsthochschule Berlin-Weißensee
Die Herangehensweisen sind unterschiedlich, die Themen ähneln sich: Performative Skulpturen, Handlung im Raum steht im Mittelpunkt der Ausstellung „Raum kann man nicht falten. Mart-Stam-Förderpreis 2008“. Die Preisträger des Mart-Stam-Förderpreises 2008, junge Absolventen der Kunsthochschule Berlin-Weißensee, zeigen ihre Arbeiten im Projektraum 1 des Kunstraums Kreuzberg / Bethanien.
KATRIN WEGEMANN hat einen gedeckten Kaffeetisch aus ungewöhnlichen Materialien aufgebaut. Der Duft weißer Schokolade strömt von den Oberflächen des detailreichen Services, das nach und nach auf dem schwarzen Tisch zerfließen wird. VALENTIN HERTWECK beschäftigt sich ebenfalls mit dem häuslichen Inventar. Die Anordnung und Verknüpfung seiner interaktiven Installationen zwingt die Gäste zum sozialen Zusammenspiel. ANDREAS SELL interessiert sich für Auftritte: Von ihm engagierte Schauspieler tragen banale Sätze vor, die so inszeniert sind, dass die ganze Dramatik des Geschehens um einen Beziehungsstreit bedrückend deutlich wird. Eine Seifenblase wird zur Weltkugel - in ihren Videos lotet SOPHIA POMPÉRY über Spiegelungen und Umkehrschlüsse das relative Verhältnis von Betrachter, Zeit und Raum aus.
Kuratiert wird die Ausstellung von Christiane Bleckmann. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.
„Raum kann man nicht falten. Mart-Stam-Förderpreis 2008“
Valentin Hertweck / Sophia Pompéry / Andreas Sell / Katrin Wegemann
Eröffnung: Freitag, 8. Mai 2009, 19.30 Uhr
Begrüßung: Prof. Dr. Heik Afheldt, Vorstandsvorsitzender der Mart Stam Gesellschaft; Prof. Gerhard Strehl, Rektor der Kunsthochschule Berlin-Weißensee
Rede: Prof. Dr. Knut Ebeling, Kunsthochschule Berlin-Weißensee
Ausstellungsdauer: 9. bis 24. Mai 2009
Projektraum 1, Kunstraum Kreuzberg/ Bethanien, Mariannenplatz 2, 10997 Berlin
Öffnungszeiten: täglich 12.00 – 19.00 Uhr
Eine Ausstellung der Mart Stam Gesellschaft, Förderverein der Kunsthochschule Berlin-Weißensee, mit Unterstützung der Deutschen Bank und in Zusammenarbeit mit dem Kunstraum Kreuzberg / Bethanien.
Weitere Informationen /Bilder unter oder über die Pressestelle der Kunsthochschule Berlin-Weißensee, Birgit Fleischmann, Tel. 030-47705-222.
-
Mo, 06.04.2009
Muss man alles ausdrücken? - Stahlbesen und Hirniforschung reloaded
Antrittsvorlesung Else Gabriel in der Kunsthochschule Berlin-Weißensee
Die Künstlerin Else Gabriel, neu an die Kunsthochschule Berlin-Weißensee auf eine Professur für Bildhauerei berufen, stellt sich vor. Sie reflektiert u.a. über Kunst und Karriere, Biomasse und Macht, die Erziehung der Hirse und Aufmerksamkeit als die heikelste Ressource im 21. Jahrhundert. Wir laden ein zur öffentlichen Antrittsvorlesung:
Else Gabriel
Muss man alles ausdrücken? - Stahlbesen und Hirniforschung reloaded
Zeit: Donnerstag, 23. April 2009, 17.00 Uhr
Ort: Voraula der Kunsthochschule Berlin-Weißensee
Bühringstraße 20, 13086 Berlin
Telefon 030-47705-222; Website: www.kh-berlin.de
Else Gabriel, 1962 in Halberstadt geboren, war Mitbegründerin der von Anfang der 80-er Jahre an bis 1991 bestehenden performance-orientierten Künstlergruppe „Auto-Perforations-Artisten“ und lebte seit 1987 als freiberufliche Künstlerin in Berlin. Seit 1988 arbeitet sie mit ihrem Partner Ulf Wrede unter dem Namen „(e.) Twin Gabriel“ zusammen. Das Team hat durch eine Reihe bedeutender Einzelausstellungen und Beteiligungen an wichtigen Gruppenausstellungen eine eigenständige künstlerische Position in Performances, Installationen, Video- und Fotoinszenierungen geprägt. Neben ihren praktischen künstlerischen Arbeiten reflektiert Else Gabriel auch schriftlich sowohl über die eigenen Arbeiten als auch über Werke von Kollegen und Kolleginnen und hat zum Beispiel in den letzten Jahren zwei Laudationes für den HAP-Grieshaber-Preis verfasst. Zuletzt war sie Professorin für Video und Performance im Fachbereich Freie Kunst der Hochschule der Bildenden Künste Saar in Saarbrücken bevor sie zum 1. April 2009 in Berlin-Weißensee die Nachfolge von Karin Sander antrat. Weiteres zu „(e.) Twin Gabriel“ unter .
Ein Foto von Else Gabriel schicken wir gerne zu. Bitte anfordern bei der Pressestelle, Birgit Fleischmann, Tel. 030-47705-222; Mail: presse@kh-berlin.de
-
Di, 20.01.2009
Inge Mahn: Sprachlos - Abschiedsvorlesung
Die Künstlerin Inge Mahn, Professorin für Bildhauerei an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee seit April 1993, hält am Donnerstag, dem 5. Februar 2009 um 19.00 Uhr in der Aula der Hochschule ihre Abschiedsvorlesung unter dem Titel „Sprachlos“. Die Professorin geht zum 31. März in den Ruhestand.
Inge Mahn, 1943 in Teschen/Polen geboren studierte in Düsseldorf, wo sie Meisterschülerin von Joseph Beuys war. Seit den frühen 70-er Jahren hat sie ihre Arbeiten an zahlreichen Orten in aller Welt, 1972 auf der documenta 5, ausgestellt. Nach Gastprofessuren in Düsseldorf und Braunschweig war sie von 1987 bis 1993 Professorin für Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart.
Inge Mahns hauptsächliche Arbeitsbereiche sind die bildliche Auseinandersetzung mit Alltagsgegenständen und verändernde Eingriffe in Architektur. „Die Gegenstände werden verfremdet und isoliert und so der Einfühlung und Reflexion zugänglich gemacht. Architektonische Situationen verändert sie durch Vervielfachung, Erweiterung oder Teilung vorhandener Elemente. In beiden Fällen handelt es sich um Erweiterungen der Realität zum Zwecke des Augenöffnens.“ (Gesa Bartholmeyczik, Kritisches Lexikon der Gegenwartskunst).
Als Lehrerin an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee initiierte Inge Mahn zahlreiche Gemeinschaftsprojekte mit den Studierenden wie zuletzt das deutsch-polnische Projekt „= / ISTGLEICH“ in der Galerie Nord, Berlin mit 20 Studierenden aus Poznan und Berlin.
-
Di, 20.01.2009
Grafische Intervention, Experiment, Handarbeit und Ökonomie
“Aktionsklasse” - Initiative von Studierenden der Kunsthochschule Berlin-Weißensee
Zu vier intensiven Arbeitstagen über die Existenz als selbständige Designer laden Studierende des Fachgebiets Visuelle Kommunikation der Kunsthochschule Berlin-Weißensee ein. Die „Aktionsklasse“ soll über die Möglichkeiten der beruflichen Existenz informieren und diskutieren. Es geht unter anderem um die Fragen „Wie wollen wir in Zukunft arbeiten? Für und um welchen Preis? Mit wem? Für wen?“ Dazu haben die Organisatoren Lisa von Billerbeck, Tiziana Jill Beck und Léo Favier Grafiker, Architekten, Fotografen, Designer und Künstler aus Europa eingeladen.
DIE AKTIONSKLASSE
trifft sich vom 28. Januar bis zum 1. Februar 2009 in der
„Kunstfabrik“ am Flutgraben 3, in 12435 Berlin-Treptow.
Es stehen drei Workshops zur Auswahl sowie ein öffentlicher Salon für tägliche Vorträge. Frühstück und Abendessen als integraler Bestandteil des Konzepts bieten allen Teilnehmern Möglichkeit zu Austausch und Diskussion.
Workshops: Elektrosmog & Radim Pesko
Katja Gretzinger & Gregor Huber
Sisi Aress: Christine Correll & Rebecca Stephany
Vorträge:anschlaege.de, Siggi Eggertsson, Götz Diergarten (P.O.C), Raumlabor, Olivier Darné, Stephan Müller, Markus Dressen und Alex Jordan von „Nous Travaillons Ensemble“.
Die Vorträge sind für alle Interessenten offen. Die Workshops sind kostenpflichtig. Um Voranmeldung zu den Workshops wird gebeten über E-Mail: . Das detaillierte Programm steht auf der Website der Kunsthochschule Berlin-Weißensee www.kh-berlin.de Rubrik: „Die Aktionsklasse“.
Weitere Informationen:
Tiziana Beck oder Lisa von Billerbeck .
-
Di, 20.01.2009
Kunst in der Krise – die harte Währung der Zukunft?
3. Zukunftswerkstatt Weißensee in der Kunsthochschule
Weltweite Krise und Flucht in die Sachwerte, das kann man heute täglich in den Medien lesen, hören und sehen. Ist Kunst auch ein Sachwert, eine „Fluchtwährung“? Welchen Trend verraten die jüngsten Auktionen hier in Europa, in Asien und in den Vereinigten Staaten. Ist der erste „Nichtverkauf“ eines Gerhard Richter in New York ein Fanal? Folgt nun das große Galeriensterben in Berlin? Oder brechen mit dem – vorläufigen - Ende des Kasino-Kapitalismus nun das „kulturelle Jahrhundert“ und die goldenen Jahre für die Kunst und die Künstler aus?
In der „3. Zukunftswerkstatt Weißensee“
am Dienstag, dem 27. Januar 2009 um 18.00 Uhr
in der Aula der Kunsthochschule Berlin-Weißensee
werden kundige Akteure an den Kunstmärkten auf einer Podiumsdiskussion über diese Fragen sprechen und nach Antworten suchen:
Birgit Brenner, Installationskünstlerin, Berlin
Gerd Harry Lybke, Galerist Berlin/Leipzig
Prof. Dr. Hans-Joachim Ruckhäberle, Kunsthochschule Berlin-Weißensee
Daniel von Schacky, Villa Grisebach, Berlin
Dr. Christina Schroeter-Herrel, Deutsche Bank Frankfurt, Kunstberatung
Moderation: Prof. Dr. Heik Afheldt, Honorarprofessor für Zukunftsforschung an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee
Die Zukunftswerkstatt wird von der Kunsthochschule in Kooperation mit der Mart Stam Gesellschaft, ihrem Förderverein, veranstaltet. Der Eintritt ist frei. Ein freiwilliger Beitrag für die Mart Stam Gesellschaft ist willkommen. Förderer: Werner Gegenbauer.