Curiosity: Naherkundung statt Fernerkundung
Alex
Klug
Prof. Stefan
Koppelkamm
Wahlpflicht
2. Studienabschnitt
Master
Ergänzungsstudium
Hauptstudium
Es stellt sich die Frage, wie weit wir reisen müssen, um etwas über die Welt herauszufinden. Wir richten deshalb unsere Neugier in diesem Semester auf näher liegende Dinge und Ereignisse. Die individuellen Projekte der Studierenden werden innerhalb eines eng begrenzten Gebiets angesiedelt sein. In der Nähe gibt es genug zu entdecken!
Spielregeln
Zunächst werden Spielregeln festgelegt, zum Beispiel: Ein Ort in der Stadt wird als Zentrum gewählt. Mit dem Zirkel wird ein Kreis mit einem Radius von 1.000 Metern geschlagen. Alle Projektthemen sind innerhalb dieses Kreises zu suchen. Die Wahl des Ortes und die Festlegung der Spielregeln erfolgt durch die Gruppe.
Worauf es ankommt
Themen aufzuspüren und zu recherchieren, die nicht auf den ersten Blick sichtbar sind oder konkrete Situationen zu finden, die sich als Ausgangspunkt von Fiktionen eignen. Denkbar sind Reportagen oder erfundene Geschichten; verwendet werden können eigene oder gefundene, aktuelle und historische Bilder. Denkbar sind aber auch Interventionen oder Aktionen im öf- fentlichen Raum, die fotografisch oder filmisch dokumentiert werden. Im Vordergrund steht die kommunikative Qualität der Projekte: Die Arbeiten sollen dem Betrachter Erkenntnisse über einen Ort und/oder seine Bewohner liefern. Sie können aber auch direkt mit dem Betrachter kommunizieren und ihn zur Interaktion herausfordern.
Realisierung
Fotografie, Film, Zeichnung, Animation, interaktiv und medienübergreifend. Begleitende Einführung in Film- und Tonaufnahme, Schnitt mit Final Cut
Ausstellung
Es besteht die Chance, die Ergebnisse im April 2013 im Museum für Kommunikation auszustellen. Die definitive Entscheidung hängt von der Terminplanung des Museums und der Qualität der bei der Zwischenpräsentation gezeigten Konzepte ab!