Wintersemester 2017/2018, Theorie und Geschichte Hochschule , Kunstvermittlung

Labor Nobel #3

Das LABOR NOBEL bietet sechs Studierenden die Möglichkeit in der Januarprojektwoche der Alfred-Nobel-Schule vom 26. Januar – 01. Februar 2018 Projekte mit Jugendlichen in den Räumen der KW Institute for Contemporary Art durchzuführen. Im Team mit Pädagog*innen werden partizipative, künstlerisch-gestalterische Mittlungsprojekte im Kontext der 10. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst konzipiert und durchgeführt.

Besonderes Augenmerk wird auf die Entwicklung von künstlerischen (Ver-)Mittlungskonzepten gelegt, die in einem Spannungsfeld des Dreiecks – eigene künstlerisch-gestalterische Position – Partizipation der Akteur*innen – konzeptuelle Ansätze der 10. Berlin Biennale – liegen. Die Möglichkeit mit künstlerisch-gestalterischer Arbeit Veränderung in Systemen und Räumen zu bewirken, wird untersucht und das Potenzial fachgebietsübergreifender Teamarbeit dafür genutzt.

Der Begriff des Verlernens – durch die documenta 14 nun im zeitgenössischen Kunstkontext wiederbelebt – wird im Labor Nobel #3 analysiert und einen Themenschwerpunkt hinsichtlich der Erfahrungen aus den vorhergehenden Begegnungen mit der Alfred-Nobel-Schule bilden, wobei auch eigene Positionierungen befragt werden.

Die begleitende Seminararbeit gliedert sich in drei Phasen. In der Recherche- und Entwicklungsphase präsentieren die Teilnehmenden Arbeiten, Werke und Projekte aus ihren Fachgebieten. Der Erfahrungsbericht aus dem Labor Nobel 2017 wird vorgestellt. Künstlerische und qualitative Methoden der Recherche, sowie Methoden der künstlerischen Forschung, der Dokumentation und der Präsentation werden gemeinsam recherchiert und diskutiert. Gleichzeitig sind individuelle Gespräche mit mir jeder Zeit möglich. Darauf aufbauend entwickeln die Teilnehmer*innen verschiedene Konzepte für die Projektwoche und tauschen sich dazu mit den Lehrer*innen aus. In der Praxisphase werden die Konzepte in der Projektwoche mit drei bis vier Teams in den KW Institute for Contemporary Art umgesetzt und fachwissenschaftlich und künstlerisch begleitet. In der Reflexionsphase werden die Erfahrungen analysiert. Möglichkeiten der Dokumentation und Reflexion werden erprobt. Ziel ist es, die unterschiedlichen gesammelten Erfahrungen in einen Austausch zwischen den Akteur*innen unterschiedlicher Lebensbereiche und Arbeitskontexten zu bringen, um Formen der Zusammenarbeit sicht- und verhandelbar zu machen.

Ein Zertifikat bildet den Abschluss. Wahlpflicht: 3 Creditpoints

Das LABOR NOBEL ist eine Zusammenarbeit der Kunsthochschule mit der Alfred-Nobel-Schule Neukölln und dem Landesprogramm ‘Kulturagenten für kreative Schulen Berlin’. Im Januar 2018 wird das Labor mit der Vermittlung der 10. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst zusammenarbeiten. Ein Seminar im Dialog mit Silke Ballath (Kulturagentin und Kulturwissenschaftlerin) und Christopher Vogl (Kunstlehrer und Künstler).

 

Termine:

Recherche- und Entwicklungsphase

18.10.16 16 -18 Uhr Einführung: Weißt heißt denn hier Verlernen? (KHB)

01.11.17 16 -18 Uhr Präsentation Work in Progress und Konzeptentwicklung (KHB)

08.11.17 TBC 13 – 15.30 Kennenlernen der Lehrer*innen (KW Institute for Contemporary Art)

06.12.17 TBC 13 – 15.30 Letzte Vorbereitung mit den Lehrer*innen (KW Institute for Contemporary Art)

17.01.17 16 -18 Uhr Vorstellung der Konzepte im Plenum (KHB)

 

Praxisphase

26. -01.02.18 09-14h Projektdurchführung und Präsentation (in den KW Institute for Contemporary Art)

 

Reflexionsphase

Mi 14.02.17 16-18h Abschluss: Was müssen die nächsten für 2019 wissen? (KHB)

Teilnehmer Malu Lücking, Magdalena Beger, Kinga Gerech, Ekaterina Elizarova, Seoyoung Won, Tali Berger, Anna-Lea Hebeisen, Rebecca Schrankl
Betreuung Prof. Mona Jas
ProjektkategorieProjekt Projekt-Fächer Theorie und Geschichte
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