Wintersemester 2016/2017, BA/MA Product Design

komorebi

japanisch: Sonnenlicht, das durch Baumblätter gefiltert wird

 

Wenn Sonnenlicht durch Bäume fällt, entsteht am Boden ein Spiel aus Licht und Schatten. Die im Wind leicht hin und her schaukelnden Blätter erzeugen ein bewegtes Muster, das ein konstantes Bild ergibt und gleichzeitig von ständigen kleinen Veränderungen bestimmt ist - eine Art visuelles Rascheln.

 

Solche Hintergrundphänomene kennen wir auch aus anderen Bereichen der Natur, sei es der plätschernde Bergbach, die brandenden Wellen am Strand oder die vorbeiziehende Wolkenformation. Sie alle sind auf eine Art repetitiv und statisch, die uns wenig Aufmerksamkeit abverlangt, gleichzeitig regen sie mit ihrer ständig variierten Bewegung unsere Phantasie an. Wenn wir uns ihnen überlassen, gelangen wir leicht in einen Zustand von Selbstvergessenheit, in dem sich unsere Gedanken freier bewegen und scheinbar aus dem “Nichts” neue Vorstellungen und Ideen entstehen.

 

Diese Phänomene überführt Komorebi in eine Leuchte. Mit ihrer Schattentextur auf drei bewegten Glaskugeln projiziert sie ein abstraktes Lichtspiel in den Raum, das ähnlich einem Umgebungsrauschen unsere innere Gedankenwelt stimulieren kann. So fördert sie die Kreativität, erhöht unsere Wahrnehmungsbereitschaft und bringt uns in einen Zustand fokussierter Gelassenheit.

Supervision Prof. Carola Zwick, Felix Groll, Paula van Brummelen, Ole Jeschonnek, Andreas Kallfelz
Project categorySemester Project Project subjects BA/MA Product Design
komorebi
komorebi ist eine Leuchte, die den statischen Zustand von Beleuchtung hinterfragt und so unsere Kreativität und unser Wohlbefinden fördert. Mit drei übereinander gelagerten bewegten Glaskugeln projiziert sie ein abstraktes Schattenspiel in den Raum. Ähnlich dem Licht, das durch Baumblätter fällt, erzeugt sie ein Muster, das uns gleichzeitig stimuliert und beruhigt.
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