Health inscurance for students

Informationen zur Krankenversicherung / health insurance

  • Krankenversicherungspflicht/ Bescheinigung
    Alle Studierende müssen bei der Immatrikulation eine Bescheinigung einer deutschen gesetzlichen Krankenkasse für die Dauer des Studiums vorlegen. Für die Ausstellung der Versicherungsbescheinigung ist die jeweilige Krankenkasse zuständig. An deutschen Hochschulen unterliegen Studierende der gesetzlichen Krankenversicherungspflicht. Sie besteht in der Regel bis zum Abschluss des 14. Fachsemesters, längstens bis zum Ende des Semesters, in dem das 30. Lebensjahr vollendet wird.

  • Beiträge
    Die gesetzliche Krankenversicherung wird für Studierende günstiger angeboten. Die Kosten sind ca. 78 € im Monat. Sie können selbst eine Krankenkasse wählen, bei der Sie versichert sein möchten, die Auswahl ist groß.Versicherungspflichtige Studierende haben die Beiträge für das Semester vor der Einschreibung bzw. Rückmeldung im Voraus an die zuständige Krankenkasse zu zahlen. Die Satzungen der Krankenkassen können andere Zahlungsweisen vorsehen. Bei Studierenden, die ihre Verpflichtungen zur Beitragszahlung nicht erfüllen, verweigert die Hochschule die Einschreibung oder die Annahme der Rückmeldung.

  • Für Studierende, die familienversichert sind, wird kein Beitrag erhoben.

  • Bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres
    sind Studenten regelmäßig über die Eltern kostenfrei familienversichert. Danach sind sie selbst pflichtversichert. Voraussetzung für eine Familienversicherung ist u. a. außerdem, dass der Familienangehörige kein Gesamteinkommen hat, das regelmäßig im Monat ein Siebtel der Bezugsgröße (395,00 €) überschreitet. (Für geringfügig Beschäftigte beträgt das zulässige Gesamteinkommen 450,00 €.)

  • Internationale Studierende
    Auch ausländische Studierende sind in Deutschland grundsätzlich krankenversicherungspflichtig. Dazu kann bei einer beliebigen gesetzlichen Krankenversicherung ein studentischer Versicherungsvertrag abgeschlossen oder bei europäischen Studierenden eine Bestätigung über die im Heimatland bestehende Krankenversicherung ausgestellt werden. Wer aus einem Staat kommt, der mit Deutschland ein Sozialversicherungsabkommen abgeschlossen hat (EU- und EWR-Staaten und Einzelabkommen) und dort Mitglied in einer gesetzlichen/staatlichen Krankenversicherung ist, kann diese hier von einer beliebigen gesetzlichen Krankenkasse durch Vorlage einer European Health Insurance Card (EHIC) bestätigen lassen und erhält von der deutschen gesetzlichen Krankenkasse eine Bestätigung der Befreiung von der gesetzlichen Krankenversicherungspflicht in Deutschland.
    Wer in seinem Heimatland privat krankenversichert ist, hat die Möglichkeit, diese zu beenden und bei einer gesetzlichen Krankenkasse eine deutsche studentische Krankenversicherung abzuschließen. Es gibt auch die Möglichkeit, sich von der Versicherungspflicht befreien zu lassen, um weiterhin privat versichert zu bleiben.

  • Freiwillige Versicherung
    Studierende, die aus der Versicherungspflicht ausgeschieden sind (z. B. wegen Überschreitung der Höchstsemesterzahl/des Höchstalters), haben die Möglichkeit, sich freiwillig zu versichern. Danach besteht die Möglichkeit der freiwilligen Weiterversicherung, nur haben Sie dann keinen Anspruch mehr auf den Studierendentarif. Voraussetzung ist, dass sie in den letzten fünf Jahren vor dem Ausscheiden mindestens 24 Monate oder unmittelbar vor dem Ausscheiden mindestens 12 Monate ununterbrochen versichert waren. Nähere Auskünfte über die Freiwillige Versicherung erteilen die Krankenkassen.

  • Private Krankenversicherungen
    Man kann sich als Student*in von der Versicherungspflicht befreien lassen und sich beispielsweise privat versichern. Private Krankenversicherungen sind keine Krankenkassen im Sinne des Sozialgesetzbuches, das die Krankenversicherung für Studierende regelt. Daher müssen sich auch privat Versicherte an eine gesetzliche Krankenkasse wenden, um den erforderlichen Nachweis zur Immatrikulation zu erhalten. Diese Entscheidung sollte man sorgfältig abwägen. Die Befreiung kann nicht widerrufen werden. Sie gilt mindestens so lange wie man studiert. Nähere Auskünfte erteilen die Krankenkassen

  • Nebenjob
    Studierende, die neben dem Studium gegen Entgelt arbeiten, bleiben studentisch pflichtversichert, wenn sie ihrem Erscheinungsbild nach Studierende sind, d. h. wenn ihre Zeit und Arbeitskraft überwiegend durch das Studium in Anspruch genommen werden. Wer dagegen aufgrund des Umfangs seiner Beschäftigung von seinem Erscheinungsbild her Arbeitnehmer*in ist, ist nicht als Student*in, sondern als Arbeitnehmer*in versicherungspflichtig.

  • Leistungen
    Studierende und ggf. ihre mitversicherten Angehörigen erhalten als Leistung u. a. ärztliche und zahnärztliche Behandlung einschließlich der Versorgung mit Zahnersatz, Arznei-, Verband-, Heil- und Hilfsmitteln, Krankenhausbehandlung, Früherkennungsuntersuchungen, Leistungen bei Schwangerschaft und Mutterschaft sowie Leistungen bei Pflegebedürftigkeit; Anspruch auf Krankengeld besteht hingegen nicht.

  • Änderung
    Wenn sich Ihre Krankenversicherungsdaten im Laufe des Studiums ändern, z.B. durch einen Wechsel der Krankenkasse, dann teilen Sie uns dies bitte mit!



Infomationen zur Unfallversicherung - Unfallanzeige

Studierende an Berliner Hochschulen oder Universitäten sind über die Unfallkasse Berlin gesetzlich unfallversichert. Im Falle eines Unfalls übernimmt die Unfallkasse Berlin die Kosten für die Heilbehandlung und Rehabilitation. Für Studierende ist diese Versicherung kostenfrei. Die Beiträge zahlt das Land Berlin.

Unfälle, die im Zusammenhang mit dem Besuch der Hochschule erfolgen (hierzu zählen auch Wege von und zur Hochschule) und ärztliche Behandlung nach sich gezogen haben, sind umgehend ) beim zuständigen Unfallversicherungsträger (Unfallkasse Berlin) durch die Hochschule zu melden.

Um eine zeitige Meldung bei der Unfallkasse zu gewährleisten, sind wir auf die Mitwirkung der Studierenden angewiesen.

Wir bitten daher um Anzeige des Unfalls bei der Studienberatung mittels des offiziellen Formulars der Unfallkasse Berlin. Das Formular liegt auch im Büro der Studienberatung (Raum A1.09) aus.

 

Wenn der Unfall nicht unmittelbar gemeldet wurde

  1. Die Hochschule wird direkt durch die Unfallkasse kontaktiert. Die Unfallkasse Berlin muss eine versicherungsrechtliche Prüfung vornehmen und im Nachgang das ausgefüllte Formular „Unfallanzeige“ einholen.
  2. In dem Fall kontaktiert die Studienberatung nun die/den Studierende/n und bittet diese/n, die in der Email beigefügten Unfallanzeige möglichst genau (u.a. den Unfallort möglichst mit genauer Adresse, und/oder z.B. Veranstaltung und Zusammenhang angeben) auszufüllen, und als PDF wieder per Email (oder Post) zurückzusenden. Die Frist hierfür beträgt 2 Wochen.

In diesem Zusammenhang möchten wir auf die Mitwirkungspflicht des einzelnen Studierenden hinweisen. Denn nur der/die Verunfallte selbst kann die nötigen Angaben zum Unfallhergang liefern, die die Unfallkasse für eine erfolgreiche Prüfung benötigt.

Sollte die Unfallkasse aufgrund von Nicht-Reaktion durch den Studierenden keine Prüfung vornehmen können, kann sie im zu prüfenden Einzelfall die Übernahme der Kosten ablehnen.

Dies wäre sehr zum Nachteil des Verunfallten, denn eine Behandlung, die die Unfallkasse Berlin übernimmt, dient meistens der möglichst zügigen und langanhaltenden Genesung des Versicherten.

Weitere Informationen finden Sie direkt auf der Webseite der

Unfallkasse Berlin!

Kontakt

Allgemeine Studienberatung
Susan Lipp

weißensee kunsthochschule berlin
Bühringstr. 20 - 13086 Berlin

Vertrauliche Sprechstunde: Raum A 1.09 Do 13-14 und nach VereinbarungOffene Sprechstunde: Raum A 1.09 Di 11-13 Uhr, Do 14-17 Uhr und nach Vereinbarungtelefonisch: Di 14-16 Uhr, Mi 10-12 Uhr Tel: (030) 47705 - 342schriftlich via E-Mail: studienberatung@kh-berlin.de

Weitere Auskünfte erteilen die gesetzlichen Krankenkassen und weitere detaillierte Informationen finden Sie unter den folgenden (externen) Links:



Flyer - Studieren - Aber Sicher!