Sommersemester 2014, BA/MA Textil- und Flächendesign Textil_Startseite , smart3 , Experimentelle Materialforschung

CHANGE – smart³

Wandelbare, adaptive oder sich verändernde Flächen finden sich vielfach in Natur und Umwelt. Schutzfunktionen, Täuschung, Anpassungsfähigkeit, Stoffwechsel oder energetischer Austausch werden durch reagible Hüllen, Häute und Membrane ermöglicht. Wir untersuchen in diesem Projekt Prinzipien der Wandlungsfähigkeit von Oberflächen bzw. Hüllen und deren Anwendungsmöglichkeiten im Kontext von Körper ( Kleidung ) oder Raum ( Möbel, Interior, Architektur ).

 

Ein Schwerpunkt liegt auf der Integration „intelligenter“ Werkstoffe, die Fähigkeiten besitzen, sich selbständig veränderten Umweltbedingungen anzupassen bzw. ihre Eigenschaften durch äußere Einflüsse zu verändern. Sie ermöglichen Funktionalität und eröffnen zugleich neue Perspektiven im Design. Es handelt sich hierbei um formverändernde Werkstoffe, deren Potential für die Gestaltung ausgelotet werden soll ( Formgedächtniswerkstoffe, Piezokeramiken, dielektrische Elastomere ). Ziel ist es, innovative Ansätze für textile oder nicht-textile wandelbare Oberflächen anhand von Mustern, Prototypen und Visualisierungen zu entwickeln.

 

Im Rahmen eines Forschungsprojektes kooperiert das FG Textil- und Flächendesign für dieses Entwurfsprojekt mit dem Fraunhofer Institut für angewandte Polymerforschung (IAP) in Potsdam, dem Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik (IWU) in Dresden, dem Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration (IZM) in Berlin und dem Sächsischen Textilforschungsinstitut ( STFI ) in Chemnitz.

 

Das Projekt wird betreut von Prof. Christiane Sauer in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Zane Berzina, Veronika Aumann, Julia Wolf.

 

Vorbehaltlich der Verfügbarkeit ausreichender Plätze wird das Projekt auch für Studierende des FG Produktdesign angeboten.

Teilnehmer Theresa Kretsch, Nina Fabert, Dominyka Sidabraite, Chiemi Miura, Bára Finnsdóttir
ProjektkategorieSemesterprojekt Projekt-Fächer BA/MA Textil- und Flächendesign
Theresa Kretsch - Stretch Knit 1
Theresa Kretsch - Stretch Knit 1

CC by Theresa Kretsch
Bára Finnsdóttir - Pop Up 1
Bára Finnsdóttir - Pop Up 1
Pop-up ist eine flexible, auf Wärmeeinstrahlung reagierende Fassadenstruktur, die sich aus einem Netz, das mit kleinen textilen Schirmen besetzt ist, aufbaut. Je nach einstrahlender Sonnenenergie öffnen und schließen sich die Schirmelemente und regulieren die Verschattung bzw. können über eine außenliegende photovoltaische Beschichtung Strom generieren.
CC by weißensee kunsthochschule berlin / Bára Finnsdóttir
Bára Finnsdóttir - Pop Up 1
Bára Finnsdóttir - Pop Up 1
Pop-up ist eine flexible, auf Wärmeeinstrahlung reagierende Fassadenstruktur, die sich aus einem Netz, das mit kleinen textilen Schirmen besetzt ist, aufbaut. Je nach einstrahlender Sonnenenergie öffnen und schließen sich die Schirmelemente und regulieren die Verschattung bzw. können über eine außenliegende photovoltaische Beschichtung Strom generieren.
CC by weißensee kunsthochschule berlin / Bára Finnsdóttir
Dominyka Sidabraite - pressurepattern 2
Dominyka Sidabraite - pressurepattern 2
pressurepattern ist ein Mäander-artiges Fassadenelement, das sich aus öffnenden und schließenden Modulen zusammensetzt, die sowohl den Wärmeaustausch als auch den Lichteinfall im Inneren des Gebäudes regulieren.
CC by weißensee kunsthochschule berlin / Dominyka Sidabraite
Dominyka Sidabraite - pressurepattern 1
Dominyka Sidabraite - pressurepattern 1
pressurepattern ist ein Mäander-artiges Fassadenelement, das sich aus öffnenden und schließenden Modulen zusammensetzt, die sowohl den Wärmeaustausch als auch den Lichteinfall im Inneren des Gebäudes regulieren.
CC by weißensee kunsthochschule berlin / Dominyka Sidabraite
Nina Fabert - folding grids 2
Nina Fabert - folding grids 2
folding grids demonstriert, wie aus einem einfach aufgebauten Faltelement eine in alle Richtungen skalierbare Fläche entstehen kann. Der Aufbau der Module ist sowohl aus flexiblen als auch aus starren Materialien umzusetzen. Sie können als dreidimensional verformbare Verschattungselemente eingesetzt werden.
CC by weißensee kunsthochschule berlin / Nina Fabert
Nina Fabert - folding grids 1
Nina Fabert - folding grids 1
folding grids demonstriert, wie aus einem einfach aufgebauten Faltelement eine in alle Richtungen skalierbare Fläche entstehen kann. Der Aufbau der Module ist sowohl aus flexiblen als auch aus starren Materialien umzusetzen. Sie können als dreidimensional verformbare Verschattungselemente eingesetzt werden.
CC by weißensee kunsthochschule berlin / Nina Fabert
Maximilian Bellinghausen - Bewegungsmuster 2
Maximilian Bellinghausen - Bewegungsmuster 2
Bewegungsmuster spielt mit dem Kontrast aus festen Materialien höchst bewegliche und wandlungsfähige Strukturen zu generieren. Durch gezielte Schnitte ergeben sich Muster, deren Gefüge sich öffnen und schliessen kann. 
CC by weißensee kunsthochschule berlin / Maximilian Bellinghausen
Maximilian Bellinghausen - Bewegungsmuster 3
Maximilian Bellinghausen - Bewegungsmuster 3
Bewegungsmuster spielt mit dem Kontrast aus festen Materialien höchst bewegliche und wandlungsfähige Strukturen zu generieren. Durch gezielte Schnitte ergeben sich Muster, deren Gefüge sich öffnen und schliessen kann. 
CC by weißensee kunsthochschule berlin / Maximilian Bellinghausen
Maximilian Bellinghausen - Bewegungsmuster 1
Maximilian Bellinghausen - Bewegungsmuster 1
Bewegungsmuster spielt mit dem Kontrast aus festen Materialien höchst bewegliche und wandlungsfähige Strukturen zu generieren. Durch gezielte Schnitte ergeben sich Muster, deren Gefüge sich öffnen und schliessen kann. 
CC by weißensee kunsthochschule berlin / Maximilian Bellinghausen
Nina Fabert - folding grids 4
Nina Fabert - folding grids 4
folding grids demonstriert, wie aus einem einfach aufgebauten Faltelement eine in alle Richtungen skalierbare Fläche entstehen kann. Der Aufbau der Module ist sowohl aus flexiblen als auch aus starren Materialien umzusetzen. Sie können als dreidimensional verformbare Verschattungselemente eingesetzt werden.
CC by weißensee kunsthochschule berlin / Nina Fabert
Nina Fabert - folding grids 3
Nina Fabert - folding grids 3
folding grids demonstriert, wie aus einem einfach aufgebauten Faltelement eine in alle Richtungen skalierbare Fläche entstehen kann. Der Aufbau der Module ist sowohl aus flexiblen als auch aus starren Materialien umzusetzen. Sie können als dreidimensional verformbare Verschattungselemente eingesetzt werden.
CC by weißensee kunsthochschule berlin / Nina Fabert
Dominyka Sidabraite - pressurepattern 3
Dominyka Sidabraite - pressurepattern 3
pressurepattern ist ein Mäander-artiges Fassadenelement, das sich aus öffnenden und schließenden Modulen zusammensetzt, die sowohl den Wärmeaustausch als auch den Lichteinfall im Inneren des Gebäudes regulieren.
CC by weißensee kunsthochschule berlin / Dominyka Sidabraite
Theresa Kretsch - Stretch Knit 3
Theresa Kretsch - Stretch Knit 3
Stretch Knit lotet die Möglichkeiten der Dimensionierbarkeit von Gestricken aus. Durch unterschiedliche Techniken ergeben sich Textilien, die durch horizontales wie vertikales Dehnen neue Formen annehmen und sich damit das Erscheinungsbild wandelt. Durch die Integration von Formgedächtnis-Drähten in das Gestrick ergibt sich eine über Energiezufuhr steuerbare Formveränderung.
CC by Theresa Kretsch
Theresa Kretsch - Stretch Knit 2
Theresa Kretsch - Stretch Knit 2
Stretch Knit lotet die Möglichkeiten der Dimensionierbarkeit von Gestricken aus. Durch unterschiedliche Techniken ergeben sich Textilien, die durch horizontales wie vertikales Dehnen neue Formen annehmen und sich damit das Erscheinungsbild wandelt. Durch die Integration von Formgedächtnis-Drähten in das Gestrick ergibt sich eine über Energiezufuhr steuerbare Formveränderung.
CC by Theresa Kretsch