Wintersemester 2009/10,

imago sonus

Ist es möglich, Musik sichtbar zu machen?

Auf diese Frage gründet sich die Diplomarbeit IMAGO SONUS, deren Ursprung und Inspirationsquelle in „MUSIC FOR 18 MUSICIANS“ liegt, einem in den 1970er Jahren von dem

amerikanischen Komponisten STEVE REICH komponierten Musikstück.

Reich gilt als einer der grossen Komponisten der minimal music, für die charakteristisch ist, dass ihr musikalisches Material auf wenige Elemente reduziert ist. Diese tonalen Elemente

werden repititiv wiederholt und erfahren dabei einen wahrnehmbaren Prozess allmählicher Veränderung.

Die ständige Wiederholung dieser kleinen musikalischen patterns erinnert an die Wiederholung eines Rapports zu einem endlosen Muster. Allerdings erfährt dieses Muster durch die allmähliche Veränderung seine Bestandteile einen spannungsvollen Bruch: die Rhythmen, Melodiemuster und Klangfarben der gleichzeitig spielenden 18 Musiker überlagern sich gegenseitig, verschieben sich gegeneinander und bilden zusammen einen komplexen, leuchtenden Klangteppich.

Entstanden sind grossformatige Digitaldrucke auf Seide, die verschiedene musikalische Situationen

von “MUSIC FOR 18 MUSICIANS“ auf der textilen Oberfläche sichtbar machen, und die für Interieur und Mode gedacht sind.

Teilnehmer Almut Warttinger
ProjektkategorieDiplom
imago sonus 1
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imago sonus 2
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imago sonus 3
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imago sonus 4
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imago sonus 5
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imago sonus Präsentation
imago sonus Präsentation
imago sonus Präsentation
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imago sonus Detail
imago sonus Detail
imago sonus Detail
imago sonus Detail
imago sonus Detail
imago sonus Detail
imago sonus Seide
imago sonus Seide
imago sonus Seide
imago sonus Seide