Mareike Stoll


Kurzbio

Mareike Stoll hat an der Princeton University (USA) promoviert und ihre Promotion zum Photobuch der Weimarer Republik 2015 abgeschlossen. Zwischen 1999 und 2005 hat sie (in Berlin an der HU und FU, sowie in Turku/Åbo, Finnland) Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft und Kunstgeschichte auf Magister studiert. Ihr erstes Buch erschien 2018 bei Walter König als ABC der Photographie. Photobücher der Weimarer Republik.

In verschiedenen Aufsätzen hat sie sich mit dem Bilder-Lesen im weiteren Sinne beschäftigt, so hat sie über die Frage von Schuld und Kapitalismus bei Walter Benjamin geschrieben, über Stadt- und Erinnerungslandschaften in Photobüchern von Abisag Tüllmann, Jitka Hanzlová und Michael Schmidt, sowie über Sprache als Container eines kollektiven Schuld-Gedächtnisses in Uwe Johnson’s Jahrestagen und Ta-Nehisi Coates’ Between the World and Me. Seit 10 Jahren unterrichtet Mareike darüber hinaus an verschiedenen Hochschulen in den USA und Berlin.